Offene Hochschule Niedersachsen gemeinsam gestalten
Donnerstag, 25.11.2021 | 10.00-15.00 | Online-Tagung

Jetzt zur Online-Arbeitstagung anmelden

In unserer Online-Arbeitstagung "Offene Hochschule Niedersachsen gemeinsam gestalten" am Donnerstag, 25.11.2021, von 10.00 bis 15.00 Uhr, wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und zu den Themen wissenschaftliche Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Offene Hochschule und Wirtschaft sowie Studieninteressierte ohne Abitur zusammenarbeiten. Sie erhalten einen Überblick über die Ziele, Herausforderungen und den aktuellen Stand der Offenen Hochschule Niedersachsen. Bis zum 12.11.2021 können Sie sich hier zur Tagung anmelden!

Die ursprünglich bereits für 2020 geplante Präsenz-Tagung in Hannover haben wir pandemiebedingt auf das kommende Jahr verschoben. Wir freuen uns darauf, hoffentlich 2022 wieder gemeinsam mit Ihnen vor Ort zu diskutieren, und heißen bis dahin alle Interessierten bei unserer Online-Tagung 2021 willkommen. Die Veranstaltung richtet sich an Akteur*innen der Offenen Hochschule in Niedersachsen und ist kostenlos.

Programm

Grußwort: Dr. Sabine Johannsen | Niedersächsische Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur

Moderation: Dr. Joachim Stöter | Universität Oldenburg, Center für lebenslanges Lernen (C3L), Abteilung Offene Hochschulen

Bitte loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten rechtzeitig zur Online-Tagung ein! Das virtuelle Tagungsbüro ist ab 9.30 geöffnet. Wir starten pünktlich um 10.00 mit dem geplanten Programm.

Dr. Walburga Katharina Freitag | Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), Hannover

"Offene Hochschulen" im Spannungsfeld von Bildungsgerechtigkeit, Gemeinwohl, Markt und Arbeitsmarkt

Vor dem Hintergrund einer immer kürzer werdenden Halbwertzeit von Wissen bei gleichzeitiger Anforderung, große gesellschaftliche Herausforderungen und Krisen zu bewältigen, wird eine offene Hochschule in ihren verschiedenen Bildungsformaten, so meine zentrale These, immer bedeutsamer. Die 'Offene Hochschule Niedersachsen', das die Durchlässigkeit und Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen thematisierende BMBF-Projekt 'ANKOM' sowie die Projektförderungen der Hochschulen im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" haben in der vergangenen Dekade sowohl Wissen und Konzepte als auch Strukturen entwickelt, die es zu nutzen und auf die es aufzubauen gilt. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass es Spannungsfelder gibt, die durch unterschiedliche Wertzuschreibungen verschiedener Akteure und durch institutionelle Pfadabhängigkeiten entstehen. Die kollektive Zukunftsaufgabe wird es sein, die rechtlichen Probleme zu bearbeiten und im Modus von Kooperation und Vernetzung Konzepte (weiter-)zu entwickeln, die Bildungsgerechtigkeit und Gemeinwohl mit einer Markt- und Arbeitsmarktorientierung tragfähig und nachhaltig verbinden und gleichzeitig biografische, lebenslaufspezifische und generationale Aspekte der Bildung Erwachsener berücksichtigen. Im Rahmen des Beitrags werden neben den Begriffen zentrale Spannungsfelder auf Grundlage von Projektergebnissen detailliert und Konzepte beispielhaft ausgeführt.

...Themen statt, wobei zwei Durchläufe hintereinander angeboten werden. Nach dem ersten Durchlauf können Sie in ein anderes Forum wechseln, sodass Sie insgesamt zwei Foren zu zwei verschiedenen Themen besuchen. Bei der Anmeldung legen Sie fest, an welchen Foren Sie teilnehmen.

Sandra Schaffrin und Vera Thies | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)

Bildungscampus Gesundheitswesen der Ostfalia HAW. Ein innovatives Beispiel wissenschaftlicher Weiterbildung für Gesundheitsberufe

Im Rahmen verschiedenster Förderprogramme zur Öffnung von Hochschulen (Bund-Länder-Wettbewerb sowie ESF-Förderrichtlinie) hat die Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia HAW in den vergangenen Jahren vielfältige Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung für Gesundheitsberufe entwickelt und erprobt. Zur langfristigen Implementierung der Angebote sollen diese zukünftig in dem fakultätseigenen "Bildungscampus Gesundheitswesen" zusammengeführt werden. Der Bildungscampus bietet damit modulare, frei kombinierbare wissenschaftliche Weiterbildungsangebote mit Zertifikatsabschluss auf Bachelor Niveau. Hierdurch sollen insbesondere die nicht-traditionellen Zielgruppen des Gesundheitswesens angesprochen und ihnen ein niedrigschwelliger Hochschuleinstieg ermöglicht werden.

Folgende Fragestellungen werden im Mittelpunkt des Vortrags und der anschließenden Diskussion stehen: Wie können wissenschaftliche Weiterbildungsangebote zielgruppen- und bedarfsgerecht entwickelt und vermarket werden? Welchen Stellenwert nimmt dabei der Theorie-Praxis-Transfer ein? Welche Anforderungen und Herausforderungen sind insbesondere im Hinblick auf die organisationale und strukturelle Verankerung von wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten an Hochschulen zu bewältigen?

Dr. Petra Köster | Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Hannover-Hildesheim 
Erik Weckel | Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB)

Erwachsenenbildungsträger im Kontext der OHN

In diesem Forum wollen wir ausloten, wo die Erwachsenenbildung im Prozess der Öffnung von Hochschulen in Niedersachsen steht und wie wir unsere weitere Rolle und mögliche Aufgaben in diesem Kontext sehen wollen. Im Forum nehmen wir den Lebenslauf unserer potenziellen Teilnehmenden in den Blick und analysieren diesen unter den Aspekten der Offenen Hochschule. Was bringt die Erwachsenenbildung zum Gelingen ein und welche Kooperationen helfen zur Realisierung der OHN-Ziele? Wir freuen uns auf anregenden Austausch mit (potentiellen) Kooperationspartner*innen aus Hochschulen/Universitäten, Wirtschaft und Verwaltung.

Prof. Dr. Andreas Bertram | Hochschule Osnabrück
Dr. Eva Clasen | Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Offene Hochschule: Nutzen für die Wirtschaft?!

Das Forum gliedert sich in zwei thematische Einheiten, die mit einem kurzen Input eingeleitet werden. Zuerst soll die aktuelle Situation an den niedersächsischen Hochschulen in den Blick genommen werden. An welchen Hochschulen und in welchen Studiengängen befinden sich die meisten Studierenden ohne Abitur, wie erfolgreich sind sie? Anschließend wird die Frage diskutiert, welchen Nutzen die Wirtschaft von der Öffnung der Hochschulen hat. Was versprechen sich die Arbeitgeber*innen von der Möglichkeit des Dritten Bildungsweges? Wie bekannt ist dieser Weg? Welche Angebote und welche Rahmenbedingungen werden von den Hochschulen erwartet? Diskutiert wird zudem die Frage, wie die Wirtschaft ihre Mitarbeiter*innen auf diesem Bildungsweg unterstützen kann.

Maria Goldberg | Universität Vechta
Julia Mergner | Universität Oldenburg

Nachhaltige Vernetzung von Beratungseinrichtungen für Studieninteressierte ohne Abitur: Austausch zu Erfahrungen und Gelingensbedingungen

Knapp elf Jahre nach der Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes möchten wir in diesem Forum kurz innehalten und uns über Erfahrungen und Perspektiven austauschen. Auch nach so langer Zeit gibt es immer noch Bildungsberatungseinrichtungen und betroffene Personen, denen die vielfältigen Möglichkeiten, ohne Abitur zu studieren, nicht bekannt sind. Gleichzeitig scheuen sich Studieninteressierte ohne Abitur oftmals direkt an den Hochschulen anzufragen oder sie wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Basierend auf den langjährigen Erfahrungen kann die Vernetzung zwischen Bildungsberatungseinrichtungen und Hochschulen ein sinnvoller Weg sein, um für das Thema "Studieren ohne Abitur" zu sensibilisieren. Im Forum möchten wir Best-Practice-Beispiele vorstellen und sammeln, welche Formen der Vernetzung von Beratungseinrichtungen für Studieninteressierte ohne Abitur sich bewährt haben. Relevante Themen der Vernetzung umfassen dabei sowohl das 1) Identifizieren von relevanten Partner*innen, 2) das Informieren über das Studieren ohne Abitur als auch 3) kooperative Informations- und Beratungsangebote für Studieninteressierte ohne Abitur.

Ziel des Forums soll es sein, aus diesen Erfahrungen Kriterien für eine erfolgreiche und nachhaltige Vernetzung mit Multiplikator*innen aus dem (regionalen) Bildungsberatungskontext abzuleiten.

Nach Ihrer individuellen Mittagspause treffen wir uns um 13.45 erneut im gemeinsamen Online-Raum – er bleibt auch die gesamte Mittagspause geöffnet. Bitte loggen Sie sich rechtzeitig wieder ein!

Rückmeldungen aus den Foren und gemeinsamer Austausch 

Moderation: Dr. Joachim Stöter | Universität Oldenburg

Zusammenfassung und Verabschiedung

Moderation: Dr. Joachim Stöter | Universität Oldenburg

Alles auf einen Blick: Hier gibt es das ganze Programm als pdf zum Herunterladen.

Bitte melden Sie sich bis 12.11.2021 an:

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Hinweise zu Teilnahme und Technik

Um an der Online-Tagung teilzunehmen, benötigen Sie einen aktuellen Internetbrowser, eine stabile Internetverbindung sowie Webcam und Headset/Mikrofon, um sich an den Diskussionen zu beteiligen. Alternativ können Fragen in der Regel auch ohne Kamera und Mikrofon über einen Chat gestellt werden.

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie alle Informationen sowie Links zur Teilnahme per Mail. Die Tagung findet ausschließlich online über den Videokonferenzdienst Webex statt. Sie können Webex auch im Browser ausführen, um ohne Installation weiterer Programme an der Tagung teilzunehmen. Hier finden Sie unsere Datenschutzhinweise für Webex. Für alle weiteren Fragen steht Ihnen im Vorfeld Malgorzata Karpinska als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

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Sie können in Niedersachsen auch aufgrund einer beruflichen Vorbildung ein Studium aufnehmen. Wir erklären Ihnen die verschiedenen Wege und Voraussetzungen.
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In unserer Studiengangssuche finden Sie alle Studiengänge in Niedersachsen, darunter auch die berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten.
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Zertifikatsprogramme, Modulreihen oder einzelne Kurse vermitteln auf akademischem Niveau Kompetenzen für beruflich Qualifizierte.
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An den niedersächsischen Hochschulen informieren und beraten die Studienberatungsstellen in allen Fragen des Studiums – natürlich kostenlos.
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Die Öffnung der niedersächsischen Hochschulen soll mehr Menschen einen Hochschulzugang ermöglichen.

Bild: © svetikd/iStockphoto.com

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